Paul Gerhardt Diakonie
 

Institut für diagnostische Radiologie



Röntgenaufnahme einer Lunge.

Was ist das Schwerste von allem?

Was dir das leichteste dünket:

Mit den Augen zu seh´n

Was vor den Augen dir liegt.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

In unserem Institut steht Ihnen die gesamte umfangreiche bildgebende Diagnostik eines modernen Krankenhauses zur Verfügung. Mit einem Team aus 14 medizinisch-technisch-radiologischen Assistentinnen, vier Ärztinnen und Ärzten, zwei Schreibkräften und einer Mitarbeiterin in der Anmeldung betreut die Radiologie als eigenständiges Fachgebiet zentral alle Patienten der Kliniken des Evangelischen Krankenhauses Paul Gerhardt Stift.

 

Rund um die Uhr gewährleistet dieses Team, dass sämtliche Untersuchungen kompetent durchgeführt werden. Bei all unseren diagnostischen Maßnahmen genießt der Strahlenschutz höchste Priorität. Die Biomedizintechnik überwacht die Röntgengeräte und sorgt durch gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen für eine gleich bleibende Qualität der Aufnahmen.

 

 

 



Röntgenaufnahme der Hand mit Fraktur des Mittelhandknochens.



Computertomogramm (CT) des Kopfes.

Das Institut ist mit einem RIS (Radiologisches Informations System) über Schnittstellen mit dem Krankenhausinformationssystem und dem Labor verbunden. Die Ergebnisse der Untersuchungen und therapeutischer Eingriffe besprechen wir in täglichen Röntgendemonstrationen mit den betreffenden klinischen Abteilungen unseres Hauses.

 

Computertomographie

Neben den klassischen konventionellen Röntgenbildern z.B. der Lunge, der Knochen, des Magen-Darm-Traktes und der Venen liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Computertomographie. Mit dieser Untersuchungsmethode lassen sich einzelne Bereiche des Körpers in sehr kurzer Zeit lückenlos erfassen, darstellen und auswerten.

 

Eine gezielte Entnahme von kleinen Gewebsproben ist ebenso wie z.B. die Therapie von umschriebenen Abszessen CT-gestützt möglich.

 

 

 

 

 

 



Per MRT können ohne Röntgenstrahlen z.B. Untersuchungen des Kopfes vorgenommen werden.

 

 

Mammographie und MRT

Für die Untersuchung der Brust bietet ein Mammographiegerät zusätzlich die Möglichkeit der stereotaktischen Markierung eines Herdbefundes.

 

Das Institut verfügt des Weiteren über einen Kernspintomographen (MRT). Dieses ohne Röntgenstrahlen auskommende Schnittbildverfahren erlaubt die Untersuchungen von Kopf, Wirbelsäule, Bauchraum und Extremitäten ebenso wie eine abschnittweise kontrastmittelgestützte Darstellung von Gefäßen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Angiographie der unteren Bauchschlagader.

 

Bei Erkrankungen des arteriellen Gefäßsystems erfolgt die Diagnostik häufig mit einer Angiographie (Digitale Subtraktions-Angiographie = DSA). Mit dieser Untersuchungsmethode können z. B. Aussagen über Missbildungen oder Verengungen der Gefäße getroffen werden. Verengte Abschnitte einer Arterie können minimal-invasiv mit einem Ballonkatheter aufgeweitet (PTA) oder durch die Einbringung eines kleinen Drahtgitterröhrchens (Stent) offen gehalten werden.