Paul Gerhardt Diakonie
 

Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Helmut Zühlke



Prof. Dr. Helmut Zühlke.

Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie/ Phlebologie

 

Tel.: 03491/ 50 23 20

E-Mail: h.zuehlke@pgdiakonie.de

 

Beruflicher Werdegang:

 

Prof. Dr. med. Helmut Zühlke wurde am 26. März 1948 auf der Insel Borkum geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und der Realschule legte er 1967 sein Abitur am neusprachlichen Gymnasium (Königin-Luise-Stiftung) in Berlin ab und absolvierte anschließend ein Studium der Medizin an der Freien Universität Berlin.

 

Dem Staatsexamen 1973 folgte eine Medizinalassistentzeit an der Chirurgischen Klinik am Klinikum Westend sowie an der Inneren und Urologischen Klinik am Klinikum Steglitz der FU Berlin. Nach der Promotion an der FU Berlin 1973 und der Approbation als Arzt 1974 begann Prof. Zühlke seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Chirurgischen Klinik und Poliklinik des Klinikums Steglitz.

 

Ab 1976 wirkte Prof. Zühlke als Stationsarzt auf der Unfallchirurgischen, der Kinderchirurgischen und der Allgemeinchirurgischen Abteilung. Seine Anerkennung als Facharzt für Chirurgie erhielt er 1979, im gleichen Jahr wurde er zum Hochschulassistenten ernannt und zwei Jahre später zum Oberarzt.

 

Die Schwerpunktbezeichnung "Arzt für Gefäßchirurgie" erlangte er im Jahr 1983. In diesem Jahr folgte auch die Habilitation mit einer Arbeit über "Die Transplantation und Gangokklusion des Pankreas als Therapiekonzept der chronischen rezidivierenden Pankreatitis". Für seine Habilitationsschrift erhielt er 1983 den Herrmann-Kümmel-Preis der Nordwestdeutschen Chirurgenvereinigung, außerdem wurde er zum C2-Professor an die FU Berlin (Universitätsprofessor) berufen.

 

Ab 1989 war Prof. Zühlke als leitender Oberarzt und ständiger Vertreter von Prof. Häring an der Chirurgischen Klinik des Klinikums Steglitz tätig. Er verfasste zahlreiche wissenschaftliche und klinische Arbeiten im Bereich der Kinderchirurgie, der Traumatologie- und Wiederherstellungschirurgie sowie Veröffentlichungen aus der Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie.

 

1988 veröffentlichte er gemeinsam mit Professor Dr. Harnoss ein Lehrbuch über septische Komplikationen in der Gefäßchirurgie und deren Therapie: Septische Gefäßchirurgie, Blackwell Berlin. Zudem betreute er zahlreiche klinische und experimentelle Doktorarbeiten im Rahmen der Lehrtätigkeit in Berlin und Wittenberg.

 

Von 1984 bis 1990 war Prof. Zühlke verantwortlich für die praktische und theoretische Ausbildung der Studenten im Praktischen Jahr der Chirurgischen Kllinik in Steglitz und organisierte interdisziplinäre Kolloquien.

Einige der Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Klinikum Steglitz:

Operationen aller Schweregrade in der Abdominal-, Gefäß- und Thoraxchirurgie
die gesamte onkologische Chirurgie des Gastrointestinaltraktes
die Chirurgie der Leber einschließlich Metastasentherapie
die Chirurgie der Schilddrüse
Nebennierenexstirpationen bei endokrinen Tumoren

 

In Kooperation mit Urologen führte Prof. Zühlke 150 Nierentransplantationen sowie 1989 die erste erfolgreiche simultane Nieren-Pankreastransplantation in Westberlin am Klinikum Steglitz in Kooperation mit der Urologischen Klinik (Prof. Huland) durch.

 

Als Leiter einer vom Bundesministerium für Forschung und Technologie finanzierten Multi-Center-Studie zur Erarbeitung des Stellenwertes der Perkutanen Transluminalen Angioplastie (GAMS-Studie) arbeitete er interdisziplinär mit Angiologen und Radiologen zusammen.

 

1991 wurde Prof. Zühlke zum Chefarzt der Chirurgie im Städtischen Krankenhaus Kemperhof Koblenz berufen, drei Jahre später zum Chefarzt für Chirurgie am Evangelischen Krankenhaus  Paul Gerhardt Stift in Wittenberg. 1996 bekam er die Anerkennung für den Schwerpunkt "Viszeralchirurgie" und 1997 und 1998 war Prof. Zühlke Vorsitzender der Chirurgenvereinigung von Sachsen-Anhalt.

 

1999 folgte die Anerkennung der Zusatzbezeichnung "Phlebologie".

 

Weitere Informationen:

 

zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen, wissenschaftliche Forschertätigkeit
Organisation und wissenschaftliche Leitung von Kongressen und Tagungen
1997: Chirurgenkongress Sachsen-Anhalt in Wittenberg
1998: Chirurgenkongress Sachsen-Anhalt als Vorsitzender der Chirurgenvereinigung von Sachsen-Anhalt in Wittenberg
2001: Internationales Abraham-Vater-Symposium in Kooperation mit Prof. Mössner, Universität Leipzig und Prof. Fleig, MLU Halle-Wittenberg
Inaugurierung einer Zusammenkunft der Chirurgischen Kliniken und Abteilungen Evangelischer Krankenhäuser Deutschlands
ab 2000: Wittenberger Konferenz Evangelischer Krankenhäuser Deutschlands, 2008: 5. Auflage
von 1981 bis 2006: Teilnahme an verschiedenen klinischen und experimentellen Studien aus den Bereichen der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie